Lernfabriken 4.0 für die betriebliche
Weiterbildung nutzbar machen
Ausgangslage
Studie und Handlungs-empfehlungen
Start eines neuen Projekts
Best Practice
Kontakt
Fach- und Nachwuchskräfte fit machen für Industrie 4.0
Ausgangslage: Industrie 4.0 an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg
Um Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vorzubereiten, fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Einrichtung von Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen. In den Lernfabriken werden die SchülerInnen an die Bedienung von Anlagen auf der Basis realer Industriestandards herangeführt.
Die Lernfabrik 4.0 ist ein Labor, das im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.
Zielgruppen sind
- Auszubildende in dualen Ausbildungsgängen der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik
- TeilnehmerInnen an Technikerschulen und Weiterbildungslehrgängen/
Trainingsangeboten von mittelständischen Unternehmen
im Rahmen von Angeboten der Fördervereine der beruflichen Schulen und von Kooperationen mit Wirtschaftsorganisationen, angewandten Hochschulen oder der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg.
Ausführliche Informationen stellt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hier bereit.
Status quo
Nutzung der Lernfabriken 4.0 in der beruflichen Weiterbildung
Alle geförderten Lernfabriken haben sich dazu verpflichtet, Weiterbildungsangebote für Unternehmen der jeweiligen Region anzubieten. In der Praxis sieht das leider noch anders aus: Teilweise sind die beruflichen Schulen aufgrund von unterschiedlichen Anforderungen überfordert. Bisher gelingt ein Einsatz der Lernfabriken 4.0 nur in der Technikerausbildung.
Um herauszufinden, wie die Lernfabriken 4.0 besser für die betriebliche Weiterbildung genutzt werden können, hatte die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg gemeinsam mit der AgenturQ eine Projektgruppe initiiert.
Mitglieder der Projektgruppe waren:
- Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeitende des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd
- VertreterInnen von den Industrieunternehmen Daimler Truck, Festo Didactic, fischertechnik, Liebherr, Schunk, SEW-EURODRIVE, SICK und Wafios
- VertreterInnen von den Forschungseinrichtungen und weiteren Institutionen e-mobil BW, Fraunhofer IAO, microTEC Südwest, Wirtschaftsministerium und wbk Institut für Produktionstechnik
Nutzung der Lernfabriken 4.0
Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen
Welche Bedingungen müssen für eine erfolgreiche Qualifizierung gegeben sein?
Die Arbeit der Projektgruppe wurde maßgeblich durch ein Projekt des KIT und der PH Schwäbisch Gmünd unterstützt. Im Rahmen einer mehrmonatigen Studie haben beide Institutionen eine Handlungsempfehlung für Unternehmen und berufliche Schulen zur inhaltlichen Umsetzung von Lernfabriken 4.0 an Schulen für die berufliche Weiterbildung erarbeitet.
Management Summary
Die vorliegende Studie beschreibt die Potenziale und Herausforderungen von Lernfabriken 4.0 für die betriebliche Weiterbildung. Aus den Ergebnissen der Studie konnten fünf konkrete Handlungsempfehlungen zur inhaltlichen Umsetzung von Lernfabriken für die berufliche Weiterbildung abgleitet werden:
Optimierung der schulischen Rahmenbedingungen für Weiterbildungsangebote
Angebote der Lehrkräftefortbildung für die berufliche Weiterbildung öffnen
Spezifizierung der Angebote gemäß von Zielperspektiven für die Zielgruppen notwendig
vorhandene Angebotsplattformen für die Verbreitung der Weiterbildungsangebote nutzen
"Kümmerer" im Rahmen neuer Betreibermodelle etablieren
Handlungsempfehlungen
Insgesamt zeigt die Studie, dass Lernfabriken für die berufliche Weiterbildung zielführend genutzt werden können, wenn Rahmenbedingungen zur Unterstützung der beruflichen Schulen geschaffen werden. Dazu müssen Schulen und Unternehmen jedoch enger zusammenarbeiten und neue Betreibermodelle zur Unterstützung der beruflichen Schulen aufgebaut werden, um Hemmnisse und Herausforderungen zu überwinden.
Förderung eines neuen Projekts
Lernfabriken@BeruflicheBildung
Die Landesregierung hat den Einsatz der Lernfabriken 4.0 für die berufliche Weiterbildung
im Koalitionsvertrag festgeschrieben: „Die Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen wollen wir verstetigen, flächendeckend ausbauen und noch stärker in der Weiterbildung positionieren.“ (S. 45).
Mit diesen Erkenntnissen aus der Projektgruppe und der Studie wurden das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ins Boot geholt, um nächste Schritte anzugehen.
Mithilfe der InnoVET Plus-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist am 1. August 2024 das Projekt „Lernfabriken@BeruflicheBildung“ gestartet. 
Verbundpartner im Projekt sind: AgenturQ, Karlsruher Institut für Technologie KIT, Nachwuchsstiftung Maschinenbau, IHK-Zentrum für Weiterbildung GmbH Heilbronn und DISC der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau
Ziel des Projekts ist es, Praxismodelle zur Nutzung von Lernfabriken an beruflichen Schulen für Angebote der beruflichen Weiterbildung zu entwickeln und zu erproben. Sie zielen darauf ab, durch Einbindung neuer und vielfältiger Akteursgruppen als Betreiber die Nutzung von Lernfabriken für die Weiterbildung zu ermöglichen und deren Potenziale auszuschöpfen. Vor allem KMU sollen von konkreten Qualifizierungsangeboten profitieren und dazu beitragen, die digitale Transformation bis hin zum Einsatz von KI voranzutreiben.
Kooperation von Unternehmen und Lernfabrik 4.0
Best Practice
Die Daimler Truck AG hat bereits mit der Carl-Benz-Schule Gaggenau und deren Lernfabrik 4.0 zusammengearbeitet. Wie dies zustande kam und welche Bedingungen für eine gelungene Kooperation gegeben sein müssen, berichten die Beteiligten sowie Prof. Dr. Lars Windelband (KIT) im Film.
Fragen klären
Interesse, mit einer Lernfabrik 4.0 zu kooperieren?
In der Handlungsempfehlung finden Sie Informationen zu den ersten Schritten. Ihre Fragen beantworten gerne:
Dr. Stefan Baron, Geschäftsführer, AgenturQ
Prof. Dr. Lars Windelband, Professur für Berufspädagogik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
FAQ
Most frequent questions and answers
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