Single Temperiertechnik GmbH

Intelligente Überwachung von Temperiergeräten

Name: Single Temperiertechnik GmbH
Gründungsjahr: 1968
Mitarbeiterzahl: 180
Branche: Maschinenbau
Ausgezeichnet: Dezember 2019

Kompetenzen

Kernkompetenz der SINGLE – Group ist die Entwicklung und Produktion leistungsfähiger und energieeffizienter Temperier- und Kühltechnik. Mit rund 180 Mitarbeitern und Vertretungen in mehr als 30 Ländern zählen wir heute zu den marktführenden Anbietern. Unsere Kunden profitieren von mehr als 40 Jahren Erfahrung im Geräte- und Anlagenbau. Abnehmer von SINGLE sind in erster Linie Kunststoffverarbeiter und Hersteller von Kunststoffmaschinen, die Druckgießtechnik, die chemische, die pharmazeutische und die Lebensmittelindustrie sowie Kunden aus der Prüf- und Halbleitertechnik. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir zukunftsweisende Lösungen und treiben Innovationen voran. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf einem vertrauensvollen Miteinander, das technologisch, ökonomisch und ökologisch überzeugende Neuentwicklungen ermöglicht. Wir bieten nicht nur Standardprodukte, sondern vorrangig auch maßgeschneiderte und kundenspezifische Sondertechnologie in höchster Qualität. Wir wollen unser kontinuierliches Wachstum fortsetzen, unsere Marktdurchdringung und Bekanntheit steigern. Dazu streben wir mit SINGLE-Temperiersystemen in neue und prosperierende Anwendungsgebiete. Durch Erweiterung und Verdichtung unseres weltweiten Service- und Vertriebsnetzes visieren wir den Ausbau unseres Exportanteils an. Im Fokus stehen dabei die USA, Osteuropa und Asien.

Welche Industrie 4.0-Lösung wurde umgesetzt?

Mit der Smart Line von Single werden Temperiergeräte (Temperature Control Units = TCUs) auf einer einzigen Plattform verwaltet, analysiert und gesteuert. Die Geräte stehen ständig mit der zentralen Plattform in Verbindung und teilen die Daten, die damit zentral abgelegt werden, sodass auf diese für diverse Zwecke einfach zugegriffen werden kann. Der Zugriff für die Nutzergruppen auf diese Daten geschieht ohne Softwareinstallation über eine lokale Website, indem über benutzergruppenspezifische Ansichten die Prozessdaten aller Geräte angezeigt werden oder per remote-Zugriff in Echtzeit direkt auf das System zugegriffen wird: Ein Dashboard zeigt für einen Maschinenbediener die wichtigsten aktuellen Prozessinformationen für mehrere Geräte einer Fertigungszelle, ein grafische Darstellung zeigt für einen Instandhalter historische Daten und hilft damit bei eine Fehlerbehebung, ein Energiemonitor unterstützt die Ermittlung und Optimierung des Energieverbrauches zwecks Kostenersparnis, ein Prozesstechniker hat Zugriff auf aktuelle Prozessdaten, aber auch die Parametrierung des Gerätes.

Damit wird dem Kunden geholfen, Produktivität und „Uptime“ zu erhöhen und Prozessqualität sicherzustellen, indem beispielsweise durch engmaschigere Daten und durch Remote-Zugriff der Zugriffswege auf die Daten dramatisch verkürzt werden und damit Störfälle wesentlich schneller gelöst werden und Kosten zu sparen, indem der Energieeinsatz optimiert wird.

Temperiergeräte produzieren enorme Datenmengen, die über Sensoren erfasst, aber bislang nicht über längere Zeiträume ausgewertet wurden. Diese Daten werden nun erfasst und sind per remote-Zugriff vom Endgerät per Webbrowser aus verfügbar. Als ein „use case“ befinden sich die Geräte in Reinräumen, sodass die Steuerung sehr aufwendig war. Mit der Smartline ist kein physischer Zugriff auf die Temperiergeräte mehr nötig, d.h. der Kunde reduziert Laufwege und damit Kosten. Der Nutzer von Single Smartline hat folglich sämtliche relevanten Daten der TCU stets im Blick, was mehr Transparenz und Dokumentation seines Produktionsprozesses bewirkt bei gleichzeitig reduziertem Ressourcenverbrauch.

Auf Grundlage dieser Daten wurde eine künstliche Intelligenz erstellt, die diese Daten laufend analysiert und Zustände wie Werkzeugwechsel, Temperaturschwankungen, Verschleiße oder sonstige Anomalien sofort oder über Langzeitbeobachtungen detektiert. Daraus werden automatische Benachrichtigungen (Messages, E-Mail, etc.) generiert die den entsprechenden Nutzer umgehend informiert. Durch die mit KI arbeitende Predictive Maintenance-Lösung können darüber hinaus zuverlässige Vorhersagen zur Wartung der TCUs getroffen und kostspielige Ausfallzeiten automatisiert reduziert. Damit wird Ausfallzeit signifikant reduziert und die Wartung kann bedarfsorientiert ausgeführt werden, weil der Anwender nun über die Daten den Zustand des Gerätes wesentlich besser beurteilen kann. Damit werden Kosten gespart und die Produktivität des Kunden erhöht, der sich regelmäßig in einem internationalen Wettbewerbsumfeld behaupten muss.

Überdies beeinflusst die Smart Line Singles Vertriebsprozess, denn durch die Analyse der TCUs können Geschäftsmodell entwickelt werden, in denen der Kunde nur noch abhängig von seiner tatsächlichen Leistungsinanspruchnahme bezahlt- „pay per use“. Per remote-Zugriff können von Single zusätzliche Leistungen freigeschaltet und die Kunden betreut werden.

Darüber hinaus kann der Energiehaushalt der TCUs überwacht werden, sodass die Grundlage für Energieoptimierungen gegeben werden. Damit kann der Produktionsprozess des Kunden energieeffizienter abläuft.

Welche Vorteile gibt es im Vergleich zum herkömmlichen Ansatz? Welchen Nutzen hat der Kunde?

Uptime“ erhöhen und damit Produktivität steigern / kostenintensive ungeplante Ausfälle vermeiden durch

  • „Predictive Maintenance (Reaktion bevor ein ungeplanter Störfall entsteht)
  • Schnelle Benachrichtigung inklusive vollständige Prozessdaten im Störfall
  • Bessere Unterstützung durch Single Service, da Daten „online“ zur Verfügung stehen

Produktivitätssteigerung durch Remote-Bedienung durch

  • Weniger Lauferei zur Kontrolle an Geräten
  • Interner Support (Instandhalter) braucht im Störfall nicht zum Gerät, sondern ruft sich die Displaydarstellung auf seinem Endgerät auf
  • Weniger Probleme, falls Geräte nicht zugänglich sind (Reinräume, in automatisierten Fertigungszellen, Einbausituation auf Bühnen etc.)

Produktivitätssteigerung in der Instanthaltung

  • Sämtliche Gerätedaten (Prozessdaten, aber auch Einstellungen am Gerät) sind auch nach Abschalten des Gerätes verfügbar, sodass die Fehlerdiagnose sehr viel einfacher möglich ist; oder erst möglich wird, da mache Störungen nur aus der Interaktion mit dem Verbraucher entstehen

Verbesserung der Prozesskontroller

  • Maschinenbediener kann sich alle für ihn relevante Temperiersystem auf seinem Endgerät anzeigen und hat damit auf einen Blick die Geräte und damit den Produktionsprozess unter Kontrolle (oft sind die Geräte schwer zugänglich und/oder vom Leitstand nicht einsehbar)

Qualitätsdokumentation – u.a. relevant bei Lebensmittelproduktion, Pharmazie, aber auch Aerospace und Automobilbau) durch

  • Alle relevanten Daten werden aufgezeichnet
  • Aufzeichnung kann auf virtuellen Servern stattfinden, die dann in Standardprozessen gegen Datenverlust gesichert werden.
  • Des Weiteren könne Daten über Download an Drittsysteme weitergegeben werden.

Messung der Energiebilanz zwecks Optimierung: Über die Messung der Energiebilanz bekommt der Kunde Hinweise auf seinen Energiehaushalt, den er dann optimieren kann. Die Daten können auch zur Auslegung weitere Systeme herangezogen werden.


Single Smart Line

Kontaktadresse

Single Temperiertechnik GmbH
Frank Spork
Ostring 17-19
73269 Hochdorf

Telefon: 07153 3009 916
E-Mail: f.spork@single-temp.de
Webseite: www.single-temp.de

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Deutschland