ZERO defects

Name: Pickert & Partner GmbH
Gründungsjahr: 1981
Mitarbeiterzahl: 54
Branche: Software
Ausgezeichnet: Dezember 2017

 

Kompetenzen und Ausgangssituation

Pickert & Partner ist ein erfolgreicher Softwarehersteller aus Pfinztal. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und beschäftigt derzeit 54 Mitarbeiter. Die über 380 Kunden mit über 128.000 Usern sind in 28 Ländern zuhause. Seit Jahren engagiert sich das Unternehmen in diversen Forschungsprojekten, Arbeitskreisen und Verbänden, um Themen wie Industrie 4.0 voranzutreiben.

Die Pickert & Partner GmbH verfügte bereits über ein wenig vorhandenes Wissen bei physischen Produkten, ausgeprägt vorhandenes Wissen bei Software und Vernetzung und vorhandenes Wissen bei Produktionsprozessen im Hinblick auf Industrie 4.0 Anwendungen. Diese Anwendungen wurden bereits vor dem prämierten Projekt erfolgreich im Unternehmen umgesetzt.

Beweggründe für Industrie 4.0 Lösung                                                        

  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Gefahr der Substitution (Geschäftsmodelle) und Degradierung
  • Sonstige: Digitalisierung und Geschäftsmodelle


Kosten und Investitionen
> 50.000 – 200.000 €

Externe Partner

  • Kunde(n)
  • Forschungseinrichtung, Hochschule


Projektdauer
13-24 Monate

 

Welche neue Industrie 4.0-Lösung wurde umgesetzt?

Was wäre, wenn Produkte einfach funktionieren, ohne dass man darüber nachdenken muss? Pickert & Partner hilft dabei, indem man eine Null-Fehler-Produktion ermöglicht – denn nur diese ist langfristig tragfähig und nachhaltig. Durch eine ganzheitliche Betrachtung von Qualität, Produktion und Prozess wird eine Rundumsicht möglich, die Wechselwirkungen zueinander transparent macht und bekannte Fehler vermeidet. Diese Null-Fehler-Strategie lässt sich nicht einfach mit Umlegen eines Schalters realisieren, sondern erfordert vielmehr eine schrittweise Umsetzung, ausgehend von dort, wo die Schmerzen am größten sind, ob beim Kunden, Lieferanten oder in der Produktion direkt, weil beispielsweise die Maschine häufig ausfällt. Eine systematische Abwägung, wodurch sich Nutzen oder Kosteneinsparungen ergeben, welche Bestandssysteme integriert werden sollen und wie man im jeweiligen Fall von einer Fehlerentdeckungs- hin zu einer Fehlervermeidungsstrategie gelangt, sind die zentralen Aufgaben.

 

Konkrete Ergebnisse

Durch die Einführung der „ZERO defects“ Umsetzung wurde bei den Kunden die Prozessqualität erhöht, die Kosten gesenkt und die Datentransparenz erhöht. Als weitere Nutzen konnten eine bessere Informationsbereitstellung, die Steigerung der Mitarbeitermotivation, eine Ergonomieverbesserung sowie die Ausweitung des Produktportfolios erreicht werden.

 

Welche Faktoren trugen zum Erfolg des Best Practice bei?

Die Mitarbeit in Forschungsprojekten (Industrie 4.0), kontinuierliche Auseinandersetzung mit Digitalisierungsthemen und das Ermöglichen einer Null-Fehler-Produktion haben bei der Umsetzung sehr geholfen.

 

Welche Hemmnisse galt es zu überwinden?                                             

  • Mitarbeiterqualifikation, fehlendes Fachwissen
  • Zeitaufwand zur Umstellung auf neue Lösung
  • Fehlende technische Voraussetzungen

 

Lessons Learned

Nach der Umsetzung der neuen Industrie 4.0-Lösung wurde festgestellt, dass verschiedene Abteilungen bei der Umsetzung des Industrie 4.0-Projekts angebunden und verschiedene Iterationen für die Entwicklung des Produkts erstellt werden sollen.

 

Erfolgsstrategie für die Zukunft

Die Pickert & Partner GmbH hat eine im Betrieb abgestimmte Digitalisierungs-/Industrie 4.0-Strategie für die Zukunft geschaffen. Weitere Industrie 4.0-Lösungen (Weiterentwicklung der bestehenden Lösung und Entwicklung weiterer Lösungen) werden verfolgt.

 

 

Kontakt

Pickert & Partner GmbH
Händelstr. 10
76327 Pfinztal

Rebekka Gropper
Telefon: 0721 6652-309
E-Mail: rebekka.gropper@pickert.de
Webseite: www.pickert.de

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Deutschland