Software ohne Programmierkenntnisse

In enger Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International hat die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg den Dialog mit Japan zum Thema Industrie 4.0 aufgenommen. Ein Projekt, das dabei angestoßen wurde, ist die Zusammenarbeit des Collaboration Lab am KIT und des japanischen Softwareunternehmens Lexer Research Inc.

Unter Federführung von Prof. Jivka Ovtcharova, Leiterin des Instituts für Informationsmangement im Ingenieurwesen, wurde eine Produktionssimulation mit einem revolutionären Datenmodell erfahrbar gemacht. Das Besondere: Mit der Lexer-Software kann man auch ohne Programmierkenntnisse arbeiten. Sie kann damit für die Einführung der Digitalisierung bei KMU einen Schub in Richtung Industrie 4.0 bringen. Eröffnet wurde die Experience Corner von Staatssekretärin Katrin Schütz und Botschaftsrat Nobuo Kiriyama.

„Die Südwestwirtschaft ist der Motor der Industrie 4.0 und die gute wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Japan und Baden-Württemberg ist gerade auch in diesem Bereich von großem Wert. Das Zukunftsfeld Digitalisierung stellt für kleine und mittlere Unternehmen gleichermaßen Herausforderung wie Potenzial dar. Die japanisch-baden-württembergische Kooperation und die Eröffnung des Lexer Research Inc. Experience Corner ist hierbei eine wesentliche Bereicherung“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz bei der Eröffnung.

Im Collaboration Lab können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Software testen. Auch sollen die Anwendungsmöglichkeiten weiterentwickelt werden.

Kontakt:

Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen
Zirkel 2
Gebäude: 20.20
76131 Karlsruhe