German Leadership Award 2018

Zum fünften Mal verliehen die Alumni des Collège des Ingénieurs den Preis an herausragende Manager.
Dr. Manfred Wittenstein, Vorsitzender des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN SE in Igersheim und Vorsitzender der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, erhielt am 24. Februar den German Leadership Award (GLA) 2018.

Überzeugt hat die Jury die Kombination aus unternehmerischer Vision und neuen Führungs- und Managementansätzen, die Manfred Wittenstein an den Tag legt. „Er hat sich sowohl als Industrie 4.0-Vordenker und als Leadership 4.0-Wegbereiter einen Namen gemacht. Die digitale Transformation seines Geschäftsmodells konnte nur mit neuen, geeigneten Führungsqualitäten erfolgreich realisiert werden.“, so Lars Wagner, Vorsitzender der Jury des GLA und Vorstand bei MTU Aero Engines AG.  Diese Fähigkeit, den Führungsstil mit der Digitalisierung zu verändern, hatte sich als Garant des Erfolgs von WITTENSTEIN SE bewiesen.

Nachdem Manfred Wittenstein im Jahr 1979 den elterlichen Betrieb in Baden-Württemberg übernahm, richtete er diesen komplett neu aus. Heute ist das Familienunternehmen Weltmarktführer in mechatronischer Antriebstechnik. In Zahlen: 339 Mio. Umsatzerlöse und 2.500 Mitarbeiter weltweit (Geschäftsjahr 2016/17).

Das mittelständische Familienunternehmen mit Manfred Wittenstein an der Spitze erkannte früh, welche Chance die Digitalisierung birgt: In der Smart Factory des Unternehmens tauschen sich Menschen, Maschinen und Produkte mit Hilfe von intelligenten Systemen ständig miteinander aus. Dadurch wird ein nahezu vollständiges Echtzeit-Abbild des aktuellen Produktionsprozesses möglich.  „Manfred Wittenstein setzt mutige Ideen in Produkte um. Sein Blick für Innovation ist eine Inspiration für die kommende Generation an Managern“, erklärt Knut Stannowski, Geschäftsführer des Collège des Ingénieurs, Deutschland.

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Foto: © German Leadership Award e.V.