Cento 4.0 – „100 Orte für Industrie 4.0-Wettbewerb jetzt auch in der Lombardei (IT)

Am 29. Mai 2018 wurden in Bergamo die ersten fünf Gewinner des Wettbewerbs „Cento 4.0“ ausgezeichnet. Inspiration und Vorbild für Cento 4.0 ist der Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg.

Die Lombardei ist eine der wirtschafts- und industriestärksten Regionen Europas und Partner der transnationalen und interregionalen Arbeitsgemeinschaft „Vier Motoren für Europa“, deren Teil auch Baden-Württemberg ist. Das in der Lombardei führende Industriecluster „Associazione Fabbrica Intelligente Lombardia“ (AFIL http://www.afil.it/) hat mit „CENTO 4.0“ einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der Industrie 4.0 Anwendungsfälle auszeichnet (http://www.cento4punto0.it/).

Ziel des Wettbewerbs ist es, umgesetzte Beispiele von Industrie 4.0-Anwendungen aufzuzeigen und die Anstrengungen der Unternehmen mit einer Auszeichnung zu würdigen. Dabei sollen zum einen praktische Anwendungen und deren Nutzen demonstriert werden, zum anderen sollen die Beispiele auch Ansporn für andere Mittelständler sein, mit innovativen Industrie 4.0-Lösungen nachzuziehen. „Gerade die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Lombardei suchen händeringend nach pragmatischen Anwendungsbeispielen für Industrie 4.0. Daher haben wir die Idee auf Baden-Württemberg dankend aufgegriffen und umgesetzt“, so Alessandro Marini, Geschäftsführer des Cluster AFIL.

Die Wettbewerb CENTO 4.0 wurde nämlich nach dem Vorbild „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ konzipiert und umgesetzt. Der intensive Austausch zwischen den Organisationen AFIL und Allianz Industrie 4.0 zeigt hier also erste Früchte. Als Anerkennung für die Idee und die exzellente Zusammenarbeit durfte mit Prof. Christoph Zanker ein Vertreter der Allianz Industrie 4.0 der Jury beiwohnen und die Preisträger auch auszeichnen.

Ausgezeichnet wurden in der ersten Rund fünf Unternehmen, wobei das Unternehmen „Saccheria F.lli Franceschetti“, ein mittelständisches Familienunternehmen und Hersteller von BigBags, für seine herausragende Lösung im Bereich des intelligenten Bestandmanagements mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. „Die umgesetzte Lösung ist geht weit über einen ersten UseCase hinaus und wirklich sehr innovativ. Lob und Anerkennung an den Preisträger! Der Austausch über die Landesgrenzen hinweg lohnt sich enorm“, so Christoph Zanker.

Die Kooperation zwischen AFIL und Allianz Industrie 4.0 wird zukünftig auch in anderen Felder, wie beispielsweise Hightech-Start-ups, fortgesetzt.