Grundsteinlegung für Forschungsfabrik ARENA 2036

Leuchtturmprojekt für Baden-Württemberg

Arena 2036Grundsteinlegung in Stuttgart für ARENA2036

An der festlichen Grundsteinlegung für den Forschungsneubau ARENA2036 der Universität Stuttgart für das Automobil der Zukunft nahmen am 8. Oktober 2015 über 200 hochrangige Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf dem Universitätscampus Vaihingen teil. Dr. Nils Schmid MdL, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg bezeichneten in ihren Festansprachen zur Grundsteinlegung die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft als „Leuchtturmprojekt für das Land“ und „hervorragendes Modell für effektiven Technologietransfer“.

 

In dem Forschungsgebäude entstehen bis zu 160 Arbeitsplätze für höchstqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit wandlungsfähiger Produktion und funktionsintegriertem Faserverbund-Leichtbau in der Serienfertigung von Fahrzeugen beschäftigen.

 

Unter einem Dach werden künftig Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit finanzieller und politischer Unterstützung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg zusammenarbeiten. Ziel ist es, bis zum Jahr 2036 – dem 150-jährigen Jubiläum des Automobils – neuartige, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Produktionsmodelle und –systeme zu realisieren. Das Investitionsvolumen für die Forschungsfabrik beträgt ca. 27 Mio. Euro und wird von der Universität Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg getragen.

 

Der Grundsteinlegung folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema „Mit ARENA2036 die Schlüsselindustriebranchen Automobil und Maschinenbau revolutionieren?“. Neben Minister Nils Schmid und Ministerin Theresia Bauer nahmen hochkarätige Vertreter aus Forschung und Wirtschaft an der Diskussion teil.

 

ARENA2036-Startprojekte
Seit Juli 2013 arbeitet ARENA2036 (Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles) bereits in einem Interimsgebäude mit allen vier Startprojekten: Intelligenter Leichtbau und Funktionsintegration, Digitale Produktion: neue Materialien und Prozesse, Forschungsfabrik: Produktion der Zukunft sowie das Schnittstellenprojekt Kreativität, Kooperation, Kompetenztransfer.

 

Weitere Informationen:
Dr. Hans-Herwig Geyer, Universität Stuttgart, Leiter Hochschulkommunikation und Pressesprecher
E-Mail: hans-herwig.geyer@hkom.uni-stuttgart.de