Enger Schulterschluss zwischen Bund und Land

230 Teilnehmer bei Industrie 4.0-Tagung in Stuttgart

Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Vor allem der Mittelstand stellt sich die Frage, welchen konkreten Nutzen ihr Unternehmen aus den neuen Technologien ziehen kann und welche Industrie 4.0-Lösungen überhaupt sinnvoll sind. In einer bisher einmaligen Kooperation zwischen der Nationalen Plattform Industrie 4.0, der IHK Stuttgart und der Allianz Industrie 4.0 wurden praxisnahe Handlungshilfen vorgestellt.

 

Einen ersten Einblick in erfolgreiche Umsetzungsbeispiele boten dabei die Fachvorträge aus dem Unternehmensalltag. In den anschließenden Workshops hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich bei den Themen Referenzarchitektur, Standards und Normung, Sicherheit vernetzter Systeme und rechtliche Rahmenbedingungen direkt in die zuständige Arbeitsgruppe der Nationalen Plattform Industrie 4.0 einzubringen.

 

Dass Digitalisierung nicht nur ein heißes Thema für etablierte Unternehmen ist, zeigten zahlreiche Technologie-Startups in einer begleitenden Fachmesse. Mit ihrer IT-Expertise und Ideen für neue Geschäftsmodelle können Gründer wertvolle Innovationspartner für bestehende Unternehmen sein - ein Aspekt, der auch bei der abschließenden Podiumsdiskussion eine wichtige Rolle spielte: "Um ihrem Anspruch gerecht zu werden, muss Industrie 4.0 mehr sein als die Fortsetzung des Bekannten mit digitalen Mitteln", erklärte Dr. Andreas Bihlmaier, Mitbegründer der robodev GmbH. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Die Herausforderungen des digitalen Wandels lassen sich nur durch eine enge Vernetzung aller Akteure meistern.

 

 
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