Baden-Württemberg sucht den internationalen Dialog beim Thema Industrie 4.0

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg stellte die Industrie-4.0-Kompetenzen des Landes in Japan und Südkorea vor.

Experten aus Baden-Württemberg reisten im September für einen intensiven Austausch zum Thema Industrie 4.0 in die beiden ostasiatischen Industrieländer Japan und Südkorea. Der Dialog wurde auf drei Fachsymposien in Tokio, der südjapanischen Stadt Kitakyushu und Seoul geführt. Die Vertreter führender Unternehmen und Wissenschaftler aus dem Südwesten stellten dort den interdisziplinären Ansatz von Industrie 4.0 in Baden-Württemberg vor, der die Bereiche Produktion, IT, Forschung und Bildung umfasst. Über 400 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung besuchten die Symposien an den drei Standorten und diskutierten dort mit den baden-württembergischen Experten mögliche Ansätze einer Zusammenarbeit.   

 

„Wir wollen in einen nachhaltigen Dialog mit diesen Ländern im Bereich Industrie 4.0 eintreten. Japan ist führend in der Robotik, Südkorea in der Elektronik und Unterhaltungsindustrie – in einer Zusammenarbeit liegen für uns enorme Chancen“, sagt Dr. Manfred Wittenstein, Sprecher der Allianz Industrie 4.0.

 

Die baden-württembergische Delegation tauschte sich während der Reise mit Vertretern von Unternehmen aus, die beim Thema Industrie 4.0 eine führende Rolle spielen. In Japan besuchte sie den Roboterhersteller Yaskawa Electric sowie Mitsubishi Electric, in Südkorea die Elektronik- und Telekommunikationsunternehmen LG CNS und SK Telekom.