Aus- und Weiterbildung im Kontext von Industrie 4.0

Wirtschaftsministerin eröffnet Lernfabrik 4.0 in Balingen

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut nimmt die Lernfabrik 4.0 in Betrieb

Industrie 4.0 stellt die Arbeitswelt auf den Kopf. Während früher eine Ausbildung oft für ein ganzes Berufsleben ausreichte, zwingt die Fabrik der Zukunft zum Umdenken. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Produktion erfordert neue Wege in der Aus- und Weiterbildung. Dieser Herausforderung hat sich die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Balingen gestellt. Dort nahm Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 18. November 2016 die Lernfabrik 4.0 in Betrieb.

 

Als Lernort, an dem Industrie 4.0 erlebbar gemacht wird, können hier Auszubildende des gewerblichen Schulzentrums komplexe Fertigungsprozesse simulieren. Außerhalb der Schulzeiten steht die Lernfabrik den Unternehmen aus der Region für Weiterbildungen zur Verfügung. Eugen Straubinger, Rektor der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, stellte bei einem Rundgang die einzelnen Module vor. Zwei Roboter und eine Fertigungsstraße bilden eine moderne Produktionsanlage ab.

 

Insgesamt 16 solcher Lernfabriken 4.0 entstehen momentan an ausgewählten beruflichen Schulen in Baden-Württemberg.  Hauptziel ist es, Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen von Industrie 4.0 vorzubereiten. Weitere Informationen über die Lernfabriken 4.0 finden Sie hier.