Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Gebündelte Innovationskraft für die industrielle Zukunft

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bündeln wir die Kompetenzen aus Produktions- sowie Informations- und Kommunikationstechnik und begleiten den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0. Die  Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt.

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Mit unseren Netzwerkpartnern aus Unternehmen, Einrichtungen der angewandten Forschung, Verbänden, Kammern und Sozialpartnern streben wir an, Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien zu etablieren.

Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und stehen im Fokus unserer Arbeit. Durch eine enge Vernetzung der beteiligten Branchen- und Technologiefelder sollen sie in besonderem Maße von der Allianz profitieren. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen und stärken wir durch ein umfassendes Maßnahmenbündel die unmittelbare Zusammenarbeit aller Akteure.

Neben Informationsangeboten steht vor allem die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder im Fokus. Dabei kann auf die traditionellen Stärken unserer Betriebe zurückgegriffen werden: Als „Fabrikausrüster der Welt“ sind baden-württembergische Betriebe bereits heute führend im Maschinen- und Anlagenbau sowie bei auf die Industrie ausgerichteten Informations- und Kommunikationstechniken. Nun gilt es, diese gewachsenen Partnerschaften weiter auszubauen und zu vernetzen.

Als Sprecher stehen der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein (Aufsichtsrat der Wittenstein SE) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl (Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Produktions- und Automatisierungstechnik) vor.

Industrie 4.0 kurz erklärt

Unsere Ziele

Leitanbieter

Wir werden Baden-Württemberg als Leitanbieter für Industrie 4.0 etablieren

Orientierung

Wir werden den kleinen und mittleren Unternehmen Orientierung für eigene Wege zur Industrie 4.0 geben.

Vernetzung

Wir werden die Vernetzung der beteiligten Branchen und Technologiefelder stärken.

Innovation

Wir werden Innovationsprozesse verstärken.

Qualifizierung

Wir werden die Beschäftigten und die nachwachsende Generation auf ein sich veränderndes Aufgabenspektrum vorbereiten.

Datensicherheit

Wir werden uns um den Schutz des Know-hows und die Sicherheit und Vertraulichkeit von Daten kümmern.

Zentrum für Industrie 4.0

Wir werden die Sichtbarkeit des Landes als Zentrum für Industrie 4.0-Angebote erhöhen.

Struktur

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Lenkungskreis:
Vorsitzender: Dr. Manfred Wittenstein

Als zentrales Steuerungsgremium ist der Lenkungskreis verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Allianz. In einem halbjährlichen Turnus werden Zielstellungen fixiert, über die Maßnahmen zur Implementierung diskutiert und an die einzelnen Arbeitsgruppen weitergegeben.

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Kernteam:
Das Kernteam fungiert als Schnittstelle zwischen der Koordinierungsstelle und dem Lenkungskreis und ist dementsprechend in die Steuerungsprozesse der Allianz-Projekte eingebunden. Es besteht aus Mitgliedern der Arbeitsebene der Allianz, erarbeitet Konzepte und Vorlagen für den Lenkungskreis und stellt die Jury für den Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0“ dar.

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Koordinierungsstelle:
Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wurde am 26. März 2015 durch das Land gegründet mit dem Ziel, den industriellen Mittelstand bei der digitalen Transformation in Richtung Industrie 4.0 zu begleiten. Die beim VDMA Landesverband angesiedelte Koordinierungsstelle bündelt die Kompetenzen der Partner, vernetzt alle wesentlichen Akteure und bietet innovative Transferangebote für Unternehmen an.

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AG Arbeit und Organisation
Leitung: Prof. Dr. Wilhelm Bauer

Wie sich Industrie 4.0 auf die Arbeits- und Beschäftigungswelt auswirkt, ist zentrales Thema der Arbeitsgruppe Arbeit und Organisation. Als prioritäre Handlungsfelder hat die AG neue Beschäftigungsformen, Ordnungsrahmen, Führung und Mitgestaltung sowie Qualifizierung identifiziert. Um KMU einen ersten Überblick zu relevanten Industrie 4.0-Fragestellungen zu geben, wurde von der AG ein Leitfaden mit 30 FAQ erstellt. Darüber hinaus wird eine Untersuchung zu den quantitativen und qualitativen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Industriearbeit in Baden-Württemberg durchgeführt. Sobald die vom Land eingerichteten 15 Lernfabriken ihre Arbeit aufgenommen haben sollen diese ebenfalls in die Arbeit der AG eingebunden werden.

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AG Technologien und Produkte
Leitung: Prof. Dr. Peter Post

Ziel der AG ist es, Akteure aus verschiedenen Technologiefeldern und Branchen zu vernetzen. Die AG orientiert sich dabei entlang der Themensäulen „CPS“ (bewirtschaftet durch microTEC Südwest) und „IT-Systeme/Geschäftsmodelle“ (bwcon). Für die dritte Säule „Produktionsplanung und –steuerung“ wird der VDMA verantwortlich sein. In den ersten Sitzungen der AG ging es dementsprechend hauptsächlich um die Diskussion für ein geeignetes Konzept zur Bewirtschaftung der Transfersäulen.

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AG Transfer und Umsetzung in KMU
Leitung: Dr.-Ing. E.h.  Manfred Wittenstein

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Industrie 4.0 für KMU aufzubereiten und zu vermitteln. Die AG beschäftigt sich vordergründig damit, welche spezifischen Herausforderungen sich für KMU stellen und wie eine sukzessive Einführung von Industrie 4.0 gelingen kann. Neben der Identifikation von erfolgreichen Use Cases aus dem Mittelstand (z.B. über den Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“) geht es aktuell in der Arbeitsgruppe vor allem um die Ausarbeitung eines zielgruppengerechten Beratungskonzeptes. Das Beratungsangebot der Allianz wird sich hierbei klar von bereits bestehenden Programmen abgrenzen und die Wissenslücke schließen, die nach den externen Erstberatungen ansteht.