Kurzstudie „Arbeit in der Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

Digitalisierung und Vernetzung verändern unser Leben, unsere Wirtschaft und immer mehr auch unsere Arbeit. Die globale Dimension dieses Wandels zeigt sich durch vereinfachte Möglichkeiten, weltweite Absatzmärkte zu erschließen ebenso wie über einen verschärften weltweiten Standortwettbewerb. Das von der Bundesregierung ausgerufene Zukunftsprojekt Industrie 4.0 hat deshalb zum Ziel, Deutschland als Leitanbieter und Leitmarkt digitaler Vernetzung und Automatisierung zu positionieren. Dies bietet eine Chance für die mittelständisch geprägte, exportorientierte Industrie, sich weltweit nachhaltig als Vorreiter neuer innovativer Lösungen aufzustellen.

Der erwartete Wandel wird auch Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt haben. Folgende Fragen stehen heute im Mittelpunkt des Interesses:

  • Wie sehen die Konsequenzen von Industrie 4.0 für die zukünftige Arbeitswelt aus?
  • Welche Chancen und Gefahren lassen sich für die beteiligten Akteure absehen?
  • Was müssen wir heute tun, damit Arbeit in einer Industrie 4.0 weiterhin gut, auskömmlich und motivierend bleibt?

Seit April 2015 diskutieren Fachexperten und -expertinnen der Arbeitsgruppe Arbeit und Organisation der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg Themenfelder, Entwicklungsrichtungen und Szenarien einer zukunftsfähigen Arbeitsgestaltung. Die Studie „Arbeit in der Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ führt die Ergebnisse zusammen und verortet sie im Kontext der aktuellen Debatten.

Ziel ist es, die aktuellen Leitfragen und Hauptthesen für die zukünftige Entwicklung in eine Positionierung für Baden-Württemberg einzuordnen. Damit erhalten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen Hilfestellung für ihre strategische Ausrichtung im Themenfeld Arbeit und Industrie 4.0.

Zusammenfassend verfolgt die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit der Studie das Ziel, den notwendigen Dialog zur zukunftsfähigen Gestaltung unserer Arbeitswelt anzuregen. Dies betrifft sowohl die Ebene der betrieblichen Umsetzungen als auch die des gesamtgesellschaftlichen Diskurses.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.